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Der Jacquard-Webstuhl: Eine Maschine mit Lochkarten
Im Jahr 1801 begann ein besonderer Webstuhl, Lochkarten zu nutzen. Er hieß Jacquard-Webstuhl. Das Ungewöhnliche war: Nicht eine Person steuerte jeden Teil des Webens von Hand. Stattdessen las die Maschine Anweisungen von Karten mit Löchern. Diese Karten kontrollierten den Webstuhl, während er Stoff herstellte. Die Karten gaben der Maschine klare Befehle. Auf dem Bild sieht man eine sehr große Maschine mit vielen dünnen Fäden. In der Mitte entsteht ein breites, helles Stück Stoff. Vorne ist weiteres Tuch aufgerollt. Viele Metallteile und Räder machen den Webstuhl kompliziert. Die Idee dahinter ist aber gut zu verstehen. Ein einfacher Satz von Anweisungen kann eine große Maschine führen. So verbindet der Jacquard-Webstuhl ein altes Handwerk mit einer frühen Form der Maschinensteuerung. Lochkarten waren einfache Mittel, aber für ihre Zeit war die Idee bemerkenswert. Der Webstuhl zeigt, wie Technik das Weben verändern und die Herstellung von Stoff unterstützen kann. Dieses Prinzip wirkt erstaunlich einfach.Quellen & Lizenz
Text und Fakten · Jacquard loom · Wikidata contributorswikidata ↗CC0 ↗
Bild · Sjöllingstad IMG 3286 Jacquard german 1939 Sachsische Webstuhlfabrik (Louis Schönherr) Chemnitz.JPG · Bjoertvedtwikidata ↗CC BY-SA 3.0 ↗
Artikellizenz ↗